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Mozart – Symphonie Nr. 40
Immer mal wieder haben wir es im Konzertprogramm mit größeren, mehrteiligen Musikstücken zu tun, die »Symphonie« heißen – aber was ist das eigentlich? Pur übersetzt aus dem Altgriechischen bedeutet es »zusammen klingen(d)«. Schön, aber das sagt noch nicht so sehr viel darüber aus, welche Form, welchen Charakter, Verlauf und welche Besetzung Musik haben sollte, damit sie diesen Namen erhält. Wolfgang Amadeus Mozart lebte, musizierte und komponierte in einer Zeit, in der die Symphonie gerade »zu sich selbst« gefunden hatte. Sein Lehrer Joseph Haydn und er haben, wie damals vermutlich mehrere andere Komponist*innen in Wien und anderswo, viel an dieser Gattung gearbeitet, sie geprägt und durch lauter neue Exemplare dazu beigetragen, ungeschriebene Spielregeln für die »Symphonie« aufzustellen. Mozarts 40. Symphonie, geschrieben in der Tonart g-Moll und mit dem »Nummernschild« Köchel-Verzeichnis (KV) 550 versehen, ist eine Art Idealbeispiel dafür, wie eine klassische Symphonie aussieht, strukturiert ist, sich anhört und wer dabei alles mitspielt. Übrigens, was bedeutet eigentlich »klassisch«, wenn wir über Musik reden? Auch eine interessante Frage, die wir in diesem Konzert stellen – und vielleicht mit eurer Hilfe auch beantworten, wer weiß?
Infos
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld