Inhalt anspringen Menü anspringen Suche anspringen
  • JETZT.entdecken
    Das ist Bielefeld
    Hotspots Urbanes Grün Kunst & Kultur Event-Highlights Starker Standort
    Bielefeld für ...
    Kinder Studierende Reisegruppen Sparfüchse
    Bielefeld erleben
    Ausflugsziel Sparrenburg Öffentliche Stadttouren Gruppen-Angebote Radfahren in Bielefeld Wandern in Bielefeld
  • JETZT.informieren
    Veranstaltungskalender
    Heute Wochenende Highlights Termine suchen Termine melden
    Tourist-Information
    Service | Kontakt Hotels online buchen Privatzimmer | FEWOs Touristische Angebote Barrierefreie Führungen
    Tagungsdestination
    Kongressbüro Standort Bielefeld Convention-Partner
    Medien-Service
    Broschüren | Downloads BIE Logo Bielefeld Content Hub Pressemeldungen
    Bielefeld Marketing
  • JETZT.shoppen
    Bielefeld Gutschein
    Jetzt kaufen! Hier einlösen!
    Online-Tickets
    Stadt- und Burgführungen Musik, Konzerte, Comedy... Städtische Bühnen (Spielplan)
    Online-Shop
    Souvenirs Entdecker-Karte
Tourist Information
Kontakt
Newsletter
Schriftgröße
Kontrast
Google Übersetzung aufrufen
Übersetzen
Mai
Sa
30
So
31
Juni
Mo
1
Di
2
Mi
3
Do
4
Fr
5
Sa
6
So
7
Mo
8
Di
9
Mi
10
Do
11
Fr
12
Sa
13
So
14
Mo
15
Di
16
Mi
17
Do
18
Fr
19
Sa
20
So
21
Mo
22
Di
23
Mi
24
Do
25
Fr
26
Sa
27
So
28
Mo
29
Di
30
Juli
Mi
1
Do
2
Fr
3
Sa
4
So
5
Mo
6
Di
7
Mi
8
Do
9
Fr
10
Sa
11
So
12
Mo
13
Di
14
Mi
15
Do
16
Fr
17
Sa
18
So
19
Mo
20
Di
21
Mi
22
Do
23
Fr
24
Sa
25
So
26
Mo
27
Di
28
Mi
29
Do
30
Fr
31

Mirakel, Mirakel!

Joseph Haydn (1732–1809)
Symphonie Nr. 96 D-Dur The Miracle

William Walton (1902–1983)
Konzert für Viola und Orchester

Dmitri D. Schostakowitsch (1906–1975)
Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

 

Um die Uraufführung von Joseph Haydns Symphonie Nr. 96 in London 1791 rankt sich eine wunderliche Anekdote: Er selbst dirigierte das Werk und lockte das Publikum bis an die Bühnenkante – man wollte »Papa« Haydn aus nächster Nähe sehen. Dann das Unglück: Der große Kronleuchter krachte von der Decke auf die Stuhlreihen des Parketts. Bestürzung erfüllt den Raum, dann – »Mirakel! Mirakel!« – die erleichternden Rufe. Niemand war ernsthaft zu Schaden gekommen, weil man sich ja kaum auf den Sitzen hatte halten können. »The Miracle« lautet fortan der Beiname dieser Londoner Symphonie, Teil der Werkreihe, mit der für Haydn eine neue Ära begann. Wenngleich sich die Anekdote eigentlich während eines anderen Konzerts ereignete, bleibt die 96. ein Wunderwerk: Aus einer düsteren Einleitung entwickelt sich eine Symphonie voller Überraschungen, Euphorie und Einfälle – bis eine scheinbar endlose Melodie – »Mirakel, Mirakel« – abrupt den Schluss einläutet.

Komponist William Walton galt als »Bürgerschreck«, als gnadenloser Avantgardist, seit er sich in jungen Jahren mit Façade, einem wild-experimentellen Werk zu Gedichten von Edith Sitwell, vorgestellt hatte. 1928 begann er die Arbeit an einem Werk, das die Bratsche als Soloinstrument ins Zentrum rückte: sein Konzert für Viola und Orchester. Thomas Beecham hatte den Komponisten beauftragt, für den Bratscher Lionel Tertis ein Solokonzert zu schreiben – jedoch lehnte der das Werk als zu avantgardistisch ab. Der wohl bekannteste »Bürgerschreck« der Musikgeschichte ersetzte ihn: Paul Hindemith spielte 1929 die Uraufführung des Konzerts. Tertis bekannte später: »Ich wusste Waltons Stil nicht zu schätzen.« Ganz im Gegensatz zu Lawrence Power, einem der führenden Bratschisten unserer Zeit, der gemeinsam mit der polnisch-deutschen Dirigentin Ewa Strusińska sein hiesiges Debüt feiert.

»Stalin ein Schnippchen geschlagen« – treffender lässt sich die 9. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch kaum beschreiben. Die Musikwelt wartete gespannt auf das Werk, galt die Neunte doch seit Beethoven als besonderer Höhe- und Schlusspunkt im Schaffen eines Komponisten. Auch der sowjetische »Triumph« im Kriegsgeschehen ließ entsprechend Großes erwarten: eine monumentale Huldigung, einen Chor, ein musikalisches Denkmal für Stalin. Und was schrieb Schostakowitsch? Eine Symphonie für kleines Orchester – lebhaft, witzig, ohne Chor, voller Anspielungen und Chiffren. Das Publikum reagierte bestürzt. »Wer hören will, hört«, sagte der Komponist einst und überließ es den Hörenden, Ironie, Abgründe und Hohn zu erkennen. Schüler Rudolf Barschai resümierte: »Stalin war verspottet – zum Glück hat Stalin das nicht verstanden.«

Rudolf-Oetker-Halle

Infos

Bühnen + Orchester (Stadt), Kultur
Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld
buo-bielefeld.de/rudolf-oetker-halle
www.buo-bielefeld.de/philharmoniker/veranstaltung/mirakel-mirakel

Termine

22.01.2027 20:00 - 22:00 Uhr iCal
24.01.2027 11:00 - 13:00 Uhr iCal
Zurück

Fußzeilenmenü

Kontakt | Anreise | Impressum | Datenschutz | Cookie-Einstellungen
‌ ‌ ‌ ‌ ‌

Bielefeld Marketing GmbH

Tel. 0521 55774555 (Erreichbar von Mo-Do 9-15 Uhr | Fr 9-13 Uhr)
Fax 0521 55774510
info@bielefeld-marketing.de
https://www.bielefeld-marketing.de

  • Über Bielefeld Marketing
  • Jobs
  • Kontakt
  • Geschäftsbericht
  • Presse
  • Tourist-Information
  • Shop
  • City Bielefeld
  • Bielefeld-Gutschein
  • Webcams