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Celloquartette - auf dem Weg ins 20. Jahrhundert
Ob zart tönend oder als schwingende Bassbegleitung: Das Violoncello mit seinem weichen, gesanglichen Klang ist ebenso vielseitig wie berührend. Auch Alexandre Tansman, Rudolf Matz und Ottorino Respighi wussten das Instrument in besonderer Weise zu schätzen – so sehr, dass sie es jeweils »im Quadrat« nahmen und für Celloquartett komponierten. Tansman stammte aus Polen, nahm 1920 die französische Staatsbürgerschaft an und floh später nach Hollywood, wo er nicht nur ein enger Freund Igor Strawinskys wurde, sondern sich auch der Filmmusik widmete. Rudolf Matz war selbst Cellist – seine besondere Hingabe ist in seinen Kompositionen kaum zu überhören, von denen er über einhundert allein »seinem« Instrument widmete. Der Stil des Italieners Ottorino Respighi vereint klassizistische und barocke Einflüsse mit impressionistischen Klangfarben und hebt sich damit von den wuchtigeren Klangvorstellungen seiner veristischen Zeitgenossen ab. Immer wieder anders erklingt das Cello in diesen Handschriften auf dem Weg ins 20. Jahrhundert. Bleibt nur eine Frage: Welche ist Ihr Favorit?
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Lampingstraße 16
33615 Bielefeld