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Psychoanalyse und Film: Outsider Freud (Israel/Deutschland/Österreich 2025)
Vortrag und Diskussion mit dem Regisseur: Yair Qedar, Berlin
Zum Film:
Wer war Sigmund Freud? In diesem Film verbinden sich in vier Akten Animationen, Träume, Briefe und Erkenntnisse führender Psychoanalytiker:innen zu einem teils überraschenden Porträt des Menschen Sigmund Freud. Der Film beleuchtet Freuds Erfahrungen der Ausgrenzung als Jude im Wien der NS-Zeit und wie diese seine Arbeit, seine Theorien und sein persönliches Leben beeinflussten. Mittels einer intimen Perspektive enthüllt der Film neue Dimensionen des Vermächtnisses Sigmund Freuds und konzentriert sich dabei auf seinen Einfluss auf die Psychoanalyse, das Judentum und die Machtdynamik, die mit dem Dasein als Außenseiter einhergeht. Poetisch und anregend zeigt der Film, dass Freuds revolutionär neue Sicht auf die menschliche Seele vor allem eines ist: der geschärfte Blick eines Außenseiters.
Regie: Yair Qedar . Produktion: Israel, Österreich, Deutschland 2025 . Erzähler: Itay Tiran . Musik: Wolf-Maximilian Liebich . Dauer: 66 Min . FSK: o. A. Unterstützt von RBB, ARTE, ORF und KAN wurde der Film in über 20 Ländern gezeigt und in 14 Sprachen übersetzt. Er erhielt, neben weiteren internationalen Auszeichnungen, in New York den Gradiva Award 2026 für seinen Beitrag zu Psychoanalyse und Kultur.
PSYCHOANALYSE UND FILM in Bielefeld:
Der Arbeitskreis psychologischer PsychotherapeutInnen (app:), psycho-therapeutisches Praxisnetz OWL in Bielefeld, setzt am 13. Mai 2026 die Veranstaltungsreihe PSYCHOANALYSE UND FILM in Kooperation mit dem Lichtwerk Kino fort. Dieses Mal wird der Film Outsider Freud gezeigt, vorgestellt vom Regisseur Yair Qedar. Ein Eisenbahnzug fährt durch eine Berglandschaft, aber der Boden, über den er fährt, ist ein Wohnzimmerteppich. Jemand schaut in diesem Zug aus dem Fenster, aber statt eines Kopfes sitzt eine lila Blumenblüte auf dessen Schultern. Diese in 3D animierten Traumbilder hat Yair Qedar als Kernmetaphern an den Anfang seines Films über Sigmund Freud gesetzt. Gezeigt wird der Film im vielsprachigen Originalton (EN, HE, FR, DE) mit englischen Untertiteln. Die anschließende Diskussion mit dem Regisseur findet auf Deutsch und Englisch statt. Als Dolmetscher unterstützt zudem Dr. Sven-Eric Wehmeyer, Bielefeld.
Zum Referenten:
Yair Qedar ist Filmemacher, Journalist und Sozialaktivist, der auf literarische Biografien spezialisiert ist. Im Rahmen seines Projektes "The Hebrews“ (Die Hebräer) produzierte und inszenierte er in den letzten 12 Jahren 19 Dokumentarfilme über jüdische Schriftsteller:innen und Dichter:innen. Dabei schuf er eine Filmsprache, die Archivmaterial, Animationen und Musik einsetzt. Er gewann über 30 internationale und israelische Preise.
Kartenvorbestellung unter www.arthousekinos-bielefeld.de
Infos
Arbeitskreis psychol. Psychotherapeut*innen (app:) in Kooperation mit dem Lichtwerk Bielefeld