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DESCRIPTION:http://prod.bielefeld-marketing.rz-betrieb.de/node/2060863\n\nBarocke
 Orgelkunst zwischen Lüneburg\, Lübeck und Leipzig \n
 \nBielefeld-Brackwede. Die großen Meister der nord- und mitteldeutschen  
 \nOrgeltradition stehen im Mittelpunkt eines Konzerts\, zu dem die
 Evangelische   \nKirchengemeinde Brackwede am Sonntag\, 27. September\, um
 17:00 Uhr in die   \nBartholomäuskirche einlädt. An der klangschönen
 Rowan-West-Orgel spielt   \nder Organist und Kirchenmusiker Christian
 Ortkras. \nDas Programm spannt einen Bogen von Georg Böhm über Dietrich
 Buxtehude bis   \nzu Johann Sebastian Bach. Es erklingen Böhm Präludium
 und Suite in C-   \nbeziehungsweise F-Dur sowie seine Choralbearbeitung
 Vater unser im   \nHimmelreich. Buxtehude ist mit den Präludien in g-Moll
 und f-Moll sowie   \nebenfalls mit einer Bearbeitung des Lutherchorals
 vertreten. Den Abschluss   \nbilden zwei Werke Johann Sebastian Bachs: das
 festliche Präludium und Fuge   \nG-Dur und die berühmte Air. \nDabei
 geht es um mehr als eine chronologische Folge großer Namen. Das  
 \nKonzert macht hörbar\, wie vielfältig die barocke Orgelmusik zwischen
 freier   \nImprovisationskunst\, kunstvoller Choralbearbeitung und
 strengem   \nkontrapunktischem Satz sein kann. Gerade im Wechsel zwischen
 Böhm\, Buxtehude   \nund Bach entsteht ein musikalischer Dialog: Die
 unterschiedlichen Stile und   \nKlangvorstellungen treten miteinander in
 Beziehung und lassen zugleich die   \ngemeinsame Tradition erkennen. Die
 Rowan-West-Orgel bietet mit ihren   \ndifferenzierten Klangfarben den
 idealen Rahmen für diese Reise durch die   \ndeutsche Orgelmusik des
 Barock. \nChristian Ortkras\, Jahrgang 1991\, stammt aus Gütersloh und
 ist seit 2021   \nKantor an St. Aegidius in Wiedenbrück. Dort
 verantwortet er neben dem   \nliturgischen und konzertanten Orgelspiel
 auch die künstlerische Arbeit mit   \nden überregional bekannten Kinder-
 und Jugendchören. \nSeine Ausbildung führte ihn an die Hochschule für
 Musik in Detmold und   \nanschließend an die Hochschule für Musik und
 Tanz Köln\, wo er sich im Fach   \nOrgel bei dem Kölner Domorganisten
 Prof. Dr. Winfried Bönig weiterbildete.   \nZu seinen Lehrern gehörten
 unter anderem Christoph Grohmann\, Dr. Friedhelm   \nFlamme\, Prof. Karl
 Heinz Bloemeke und Sonja Kemnitzer. Meisterkurse im   \nBereich der Alten
 Musik\, unter anderem bei Dame Emma Kirkby\, ergänzten seine  
 \nAusbildung. \nAuch über seine kirchenmusikalische Tätigkeit hinaus ist
 Ortkras als   \nKonzertorganist gefragt. Seit 2021 entstehen unter anderem
 Aufnahmen für das   \nKirchenorgelhaus G. Kisselbach. \nDas Konzert
 beginnt um 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. \n \n(Stand: 20.09.2026)
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