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DESCRIPTION:http://prod.bielefeld-marketing.rz-betrieb.de/node/1881855\n\nHiermit
 laden wir Sie zur zweiten Etappe der Ausstellung "Rafft Euch empor!  
 \n– Jüdische Aktivistinnen aus Westfalen in der ersten
 Frauenbewegung“   \nein\, die im Sommersemester 2025 in Zusammenarbeit
 mit dem Jüdischen Museum   \nWestfalen in Dorsten und Studierenden des
 Fachbereichs Gestaltung der   \nHochschule Bielefeld entwickelt und
 gestaltet wurde. \n \nIn der Ausstellung wird anhand von neun
 Protagonistinnen das   \ngesellschaftliche Engagement der Frauen
 gewürdigt\, die sich zuerst im   \nDeutschen Kaiserreich und später in
 der Weimarer Republik in und aus ganz   \nunterschiedlichen Bereichen der
 Gesellschaft in sowohl jüdischen als auch   \nnicht-jüdischen
 Organisationen maßgeblich für Frauenrechte eingesetzt   \nhaben. \n
 \nDies sind Berta Marcus und Rebecca Hanf\, die sich für gleiche  
 \nBildungschancen und gerechte Berufseinstiege für Mädchen und junge
 Frauen   \nstark machten\, Hertha Hoffmann\, die als erste Frau in
 Nordrhein-Westfalen ihr   \neigenes Automobilunternehmen leitete\, Ottilie
 Schoenewald und Luise Elias\,   \ndie für das Frauenwahlrecht
 demonstrierten\, Rosi Wolfstein und Jeanette   \nWolff\, die aus der
 Arbeiterbewegung heraus bis in die parlamentarische   \nPolitik hinein
 wirkten\, sowie Martha Ruben-Wolf und Frida Levy\, die sich für  
 \nFrauengesundheit\, sexuelle Aufklärung sowie das Recht für Abtreibung 
  \neinsetzten. \n \nAufgabe der Studierenden war es zunächst\, alle diese
 Frauen durch   \nlebensgroße gezeichnete Portraits nicht nur sichtbar zu
 machen\, sondern den   \nAusstellungsbesucher:innen auf Augenhöhe
 gegenüber zu stellen. Die   \nZeichnungen wurden anschließend im
 Digitaldruck auf Sperrholzplatten   \nübertragen und von den Studierenden
 in dreidimensionalen   \nAusstellungselementen zu dem reichhaltigen von
 den Mitarbeiter:innen des   \nJüdischen Museums Westfalen recherchierte
 Material in einen nun räumlich   \nerfahrbaren Ausstellungszusammenhang
 gesetzt. Weitere lebensgroße   \nfigürliche Darstellungen
 repräsentieren - z.B. als Eingangsfigur - die   \nvielen unbekannt
 gebliebenen Aktivisten\, illustrieren als Schaumodell die  
 \ndeformierenden Auswirkungen der bis zum ersten Weltkrieg  
 \nselbstverständlichen Fischbeinkorsette\, oder geben wie am Beispiel der
   \nportraitierten jungen Rabbinerin Helene Shani-Braun am Ende der
 Ausstellung   \neinen Ausblick darauf\, wie es mit der Frauenbewegung
 weiterging bzw.   \ninwieweit feministische Themen auch in der Gegenwart
 Gegenstand des   \ngesellschaftlichen Lebens sind. Anhand mehrerer
 Mitmachstation für die   \nBesucher:innen wird verdeutlicht\, wie aktuell
 die von ersten Aktivistinnen   \nder Frauenbewegung bearbeiteten Themen
 heute für uns sind. \n \nDieses Kooperationsprojekt zwischen der HSBI und
 dem Jüdischen Museum   \nWestfalen in Dorsten wurde durch die
 LWL-Kulturstiftung gefördert. \n \nDie Ausstellung wird am 30. Juni 2026
 um 19:00 Uhr in der Magistrale des   \nHauptgebäudes der Hochschule
 Bielefeld im Rahmen einer kleinen Vernissage   \neröffnet. \n \nText:
 Hochschulkommunikation HSBI \nBild zur Veranstaltung: P. Pollmeier/HSBI\,
 22.06.2026 \n \n(Stand: 26.07.2026)
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SUMMARY:Ausstellung "Rafft Euch empor! – Jüdische Aktivistinnen aus
 Westfalen in der ersten Frauenbewegung“
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