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DESCRIPTION:http://prod.bielefeld-marketing.rz-betrieb.de/node/1821987\n\nWer
 hat die berühmteste neunte Symphonie geschrieben? Richtig\, Ludwig van  
 \nBeethoven. Rund einhundertzwanzig Jahre danach stand der noch junge
 Dmitri   \nSchostakowitsch in der damaligen Sowjetunion ziemlich unter
 Druck: Der Zweite   \nWeltkrieg neigte sich seinem Ende\, man bereitete
 die Siegesfeierlichkeiten   \nvor – und erwartete von den
 Komponist*innen (für die so etwas wie   \n»Freiheit der Kunst« nicht
 existierte)\, dass sie entsprechende Jubelwerke   \nlieferten.
 Schostakowitsch hatte gerade seine 8. Symphonie beendet\, folglich  
 \nstand nun eine Neunte an. Klar\, dass die Sowjet-Regierung um Josef
 Stalin ein   \nWerk erwartete\, das Beethovens groß dimensioniertes\,
 visionäres Meisterwerk   \nmit Schillers Ode an die Freude möglichst
 noch übertraf. Doch   \nSchostakowitsch scheute jeglichen Vergleich mit
 dieser Vorlage\, stattdessen   \nschuf er eine klassisch schlanke\,
 vordergründig heitere\, aber auch   \nrätselhafte Symphonie\, die damals
 viele Leute vor den Kopf stieß. Ein   \nMeisterwerk ist sie dennoch und
 wirft die spannende Frage auf: Wie klingt   \neine »doppelbödige«
 Musik? \n \n(Stand: 30.05.2026)
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SUMMARY:Schostakowitsch – Symphonie Nr. 9
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