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DESCRIPTION:http://prod.bielefeld-marketing.rz-betrieb.de/node/1819511\n\nAnna
 Clyne (*1980) \nThis Midnight Hour \nFelix Mendelssohn Bartholdy
 (1809–1847) \nKonzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 \nClaude
 Debussy (1862–1918) \nPrélude à l’après-midi d’un faune \nIgor
 Strawinsky (1882–1971) \nDer Feuervogel Suite Nr. 2 für Orchester
 (1919) \n \n  \n \nAnna Clyne gehört zu den gefragtesten Komponistinnen
 der Gegenwart – und   \nzu den Lieblingskomponistinnen von
 Generalmusikdirektor Robin Davis. This   \nMidnight Hour ist von zwei
 Gedichten inspiriert: La Musica – Die Musik von   \nJuan Ramón Jiménez
 und Harmonie du soir – Abendklänge aus Baudelaires   \nGedichtsammlung
 Die Blumen des Bösen. »Auch wenn keine konkrete Handlung   \ndargestellt
 werden soll\, ist es meine Absicht\, beim Zuhören eine visuelle   \nReise
 zu evozieren«\, so Clyne über die Bezüge zur Lyrik. Besonders die  
 \nZeilen Jiménez’ Gedicht prägen den Eindruck des Werks: »Musik – /
 eine   \nnackte Frau / verrückt durch die reine Nacht rennend« – eine
 musikalische   \n»Mitternacht« von Hochspannung bis zum
 schlafwandlerischen Rausch. \n \nAuch Claude Debussy ließ sich vielfach
 von der Lyrik leiten. In jungen   \nJahren gehörte der Dichter Stéphane
 Mallarmé zu seiner Clique\, die sich   \nimmer am »Mardi«\,
 dienstagabends\, traf. Mallarmés L’Après-midi d’une   \nfaune wurde
 zunächst von Manet illustriert\, bevor sich Debussy davon zu   \nseiner
 bedeutendsten Komposition auf dem Wendepunkt zur Moderne beflügeln  
 \nließ: der Symphonischen Dichtung Prélude à l’aprèsmidi d’un
 faune.   \n»Wunderbar! ist Ihre Illustration […]\, dass sie wahrhaftig
 in der   \nSehnsucht und im Leuchten noch weiter geht\, mit Finesse\, mit
 List und mit   \nReichhaltigkeit«\, so Mallarmé an Debussy\, angetan von
 dessen Komposition\,   \nmit der 1912 das gleichnamige Ballett von Vaslav
 Nijinski einen Meilenstein   \ndes modernen Tanzes setzen sollte. \n \nAls
 »schönen Zwischenfall in der Musik« rühmte Nietzsche\, gewohnt  
 \nnüchtern\, Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll. Schönberg fand
 poetischere   \nWorte\, als er von »der glücklichen Vereinigung von
 geadelter Virtuosität   \nund poetischer Bedeutsamkeit des Inhalts«
 sprach. 1844 arbeitete Mendelssohn   \nvoller Herzblut an seinem
 Violinkonzert – eine Arbeit\, die sich das   \nWunderkind von einst
 nicht so kompliziert vorgestellt hatte. Schließlich   \naber gelang ihm
 mit seinem Violinkonzert in e-Moll eine Hommage an die Musik   \nder
 Klassik und die Ehrung eines engen Freundes\, des Geigers Ferdinand David.
 \n \nKurz nach seinem 28. Geburtstag wurde Igor Strawinsky schlagartig  
 \nweltberühmt: Am 25. Juni 1910 feierte das Ballett Der Feuervogel in
 Paris   \nPremiere und wurde zu einem bis heute anhaltenden Erfolg.
 Strawinsky schuf   \neine Musik\, die ebenso mystisch und elektrisierend
 ist wie die Geschichte um   \nIwan Zarewitsch\, der mit Hilfe des
 Feuervogels den bösen Zauberer Kastschej   \nund seine Dämonen besiegt.
 \n \n  \n \n(Stand: 30.05.2026)
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