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DESCRIPTION:http://prod.bielefeld-marketing.rz-betrieb.de/node/1081278\n\n»6000
 Meter. Ein Koloss ruht im Hadal\, an der tiefsten Stelle\, kein  
 \nSonnenlicht. Sein Körper hat dieselbe Struktur wie der Meeresboden.«
 \nJan und Katja sind ein ganz normales Paar\, zumindest waren sie das
 bisher.   \nGut\, Jan kann nachts oft nicht schlafen\, weil er etwas im
 Verborgenen   \nwittert\, etwas Monströses. Und Katja? Die schnarcht und
 knackt im Schlaf und   \nscheint zunehmend mit sich selbst beschäftigt.
 Auch das ist neu. Doch: Sie   \nfunktionieren. Dann hält Katja den Atem
 an\, ganz buchstäblich und im   \nübertragenen Sinne. Sie möchte nicht
 mehr angefasst werden\, weist Jan   \nzurück\, entgleitet ihm. Sie
 beginnt\, sich zu verändern. Jan hingegen   \nklammert sich an das
 Vertraute\, an gemeinsame Gewohnheiten. Eine Reise ans   \nMeer könnte
 die Lösung sein! Doch hier ist alles anders als erwartet. Woher  
 \nkommen die Kritter? Was hat Katja mit der Meduse und der Tiefsee zu tun?
 Was   \nbedeutet das für ihre Beziehung\, was sind Grenzen\, was wird
 fluide? Zwischen   \nbeiden öffnet sich eine Schwelle: Während die eine
 sich verwandelt\, kommt   \nder andere nicht mit und tut sich schwer\,
 Veränderung anzunehmen\, will an   \ndem festhalten\, was einmal war.
 \nKoloss kreist um das Monströse: um Verwandlung\, Schwellenzustände\,  
 \nBegehren\, das Abnorme\, das Unbewusste und das Bewusste. Ist das
 Monströse   \ndie permanente Veränderung – die Erfahrung\, sich selbst
 als dem ewig   \nAnderen zu begegnen? Oder liegt es im Festhalten an einer
 festen   \nKernidentität\, im Nicht-Fluiden? Und: Was ist der Koloss im
 Raum – unter   \nWasser? \nDie Artists in Residence des Bielefelder
 Studios – die Komponistin Zara Ali   \n[1]\, die Autorin Sina Ahlers [2]
 und die Medienkünstlerin Katharina Mänz   \n[3] – arbeiten seit der
 Spielzeit 2024/25 an einer gemeinsamen   \nStückentwicklung und
 erforschen dabei das spartenübergreifende Arbeiten:   \ndas
 Ineinandergreifen von Text\, Musik und Medienkunst\, von Darstellenden  
 \nunterschiedlicher Disziplinen. Daraus entsteht eine eigenständige
 Kreation   \naus Sprache\, atmosphärischer und vielschichtiger Musik
 zwischen Elektronik\,   \nInstrumentalem und Klang sowie Medienkunst\, die
 auch das Visuelle von Beginn   \nan mitdenkt. \nRegisseur Nick Westbrock
 setzt diesen Prozess mit seiner Inszenierung auf der   \nBühne fort –
 als künstlerischen Abschluss und zugleich als Wegmarker hin   \nzu einem
 transformativen Theater – und vielleicht auch zu einer  
 \ngrenzenloseren Gesellschaft. \n \n \n[1]
 https://www.buo-bielefeld.de/person/zara-ali \n[2]
 https://www.buo-bielefeld.de/person/sina-ahlers \n[3]
 https://www.buo-bielefeld.de/person/katharina-maenz \n(Stand:
 17.04.2026)
DTEND:20260519T181500Z
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LOCATION:Theater am Alten Markt
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