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Neue Ausstellung „Sicher, oder?” in der Wissenswerkstadt

Spielerisch eigenes Verhalten in Krisensituationen testen – etwa bei Stromausfall oder Hochwasser

30.04.2026

Stromausfall, Hochwasser oder ein Unfall zu Hause: Krisen können jederzeit eintreten. Die neue Ausstellung „Sicher, oder?“ in der Wissenswerkstadt Bielefeld (Wilhelmstraße 3) zeigt, wie sich Einzelne und die Gesellschaft besser auf solche Situationen vorbereiten können. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr kostenlos zu sehen. „Sicher, oder?“ gastiert bis zum 10. Juli in der Wissenswerkstadt. 

„Die Besucher:innen tauchen an verschiedenen Mitmach-Stationen in Szenarien ein und lernen spielerisch, Situationen richtig einzuschätzen, Informationen weiterzugeben, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und selbst vorzusorgen“, sagt Prof. Dr. Lars Gerhold, Sicherheitsforscher an der TU Braunschweig. Er leitet das bundesweite Forschungsprojekt „BeLIFE“, in dessen Rahmen die Ausstellung entwickelt wurde. Sie lädt dazu ein, sich mit den Herausforderungen wachsender Naturgefahren und anderer Krisenszenarien auseinanderzusetzen und die eigene Rolle in Vorbereitung, Reaktion und Wiederaufbau spielerisch zu reflektieren. 

Wie reagieren wir im Ernstfall unter Zeitdruck?
„An den Exponaten erkunden die Menschen zum Beispiel, wie Informationen in ein Lagebild eingespeist, bewertet und weitergegeben werden“, erläutert Dr. Andreas Matt, Geschäftsführer vom Ausstellungsentwickler IMAGINARY aus Berlin. Außerdem zeigt die Ausstellung, wie sich Kommunikation unter Zeitdruck verändert und was passiert, wenn Informationen unvollständig sind oder unerwartete Hindernisse auftreten.

Nach ihrer Premiere in der Hamburger HafenCity ist „Sicher, oder?“ nun zum zweiten Mal auf ihrer bundesweiten Tour zu sehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Ausstellung über unser bundesweites Netzwerk nach Bielefeld holen konnten“, sagt Gesa Fischer, Co-Leitung der Wissenswerkstadt.

Exponate basieren auf Modellprojekten
Die Exponate sind von Projekten aus Modellregionen Deutschlands inspiriert, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Programms zur Sicherheitsforschung (Sifo.de) entstehen. Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, sagt dazu: „Nur eine informierte Bevölkerung kann resilient auf Krisen reagieren. Die Ausstellung schafft genau dieses Fundament. Sie zeigt, dass Sicherheitsforschung keine abstrakte Wissenschaft ist, sondern konkrete Lösungen für den Alltag schafft und unser aller Leben sicherer macht. Das schafft Vertrauen und stärkt unsere gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit.“

Familientag zur Ausstellung
Für Familien bietet Bielefelds schlaue Adresse am 16. Mai einen Aktionstag zur Ausstellung an. Dann ist unter anderem die Bielefelder Feuerwehr zu Gast an der Wilhelmstraße 3. Kinder können kleine Roboter programmieren und sie als Miniatur-Rettungshelfer über den Bielefelder Stadtplan schicken. Dazu gibt es weitere Angebote zum Ausprobieren und kindgerechte Informationen rund um den Katastrophenschutz.  

Mehr zur Ausstellung unter: www.wissenswerkstadt.de/sicher-oder

Kontakt für Medienanfragen:

Jens Franzke
jens.franzke@wissenswerkstadt.de | Tel. 0521 55 77 4 - 603

 

Pressekontakt

Bielefeld Marketing
Jens Siekmann
T  0521 55774701
E-Mail

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Drei Frauen an einem Ausstellungsmodul mit einem großen Bildschirm
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Foto: Wissenswerkstadt/ Sarah Jonek
Drei Kinder vor einem Ausstellungsexponat mit Puzzle-Teilen.
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Foto: Wissenswerkstadt/ Sarah Jonek
Hand hält orangefarbene Karte mit Spiel-Charakter darauf.
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Foto: Wissenswerkstadt/ Sarah Jonek
Frauen blicken auf ein großes Display.
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Foto: Wissenswerkstadt/ Sarah Jonek
Gruppe steht zusammen in der Ausstellung und lächelt in die Kamera.

Eröffneten gemeinsam die Ausstellung (v.r.): Miriam Welz (2. Bürgermeisterin Stadt Bielefeld), Dr. Leif Brand (VDI-Technologiezentrum), Dr. Wiebke Esdar, (stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag), Prof Dr. Lars Gerhold (BeLIFE), Dr. Katharina Kloke (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt), Dr. Andreas Matt (IMAGINARY), Gesa Fischer (Wissenswerkstadt Bielefeld) und Marc-Luca Schneider (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt).

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Foto: Wissenswerkstadt
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